Montag, 01. Oktober 2007 um 04:00
Der Leiter des Forstbetriebes Selb lädt Vorstandsmitglieder des Fichtelgebirgsvereins zu einem Ortstermin nahe der Egerquelle ein , um am Beispiel eines dortigen Wanderwegs darzustellen, dass der Forstbetrieb Selb im Laufe des Sommers nach und nach alle durch den Maschineneinsatz nach Kyrill schwer ramponierten Wanderwege wieder herrichten wird. "Auf vielen Wegen gab es nach dem Sturm für die Wanderer kein Durchkommen mehr. Nach dem großen Aufräumen im Wald blieben die Forstwege vielerorts allerdings weiterhin für Wanderer unpassierbar. Die grobstolligen Reifen der schweren Maschinen haben sie allenthalten in Morast verwandelt. Unmut wurde laut in der Bevölkerung, und auch bei der jüngsten Sitzung des Naturparks Fichtelgebirge war Kritik am Staatsforst zu vernehmen." FGV-Hauptvorsitzender Dr. Helmut Reinel sprach von zwei Beschwerden, die von Wanderern immer wieder an den FGV herangetragen werden: der schlechte Zustand der Wanderwege und der grobe Schotter, der vielerorts auf den Wegen aufgebracht wurde. Laut dem ebenfalls anwesenden Karl Kuhbandner, Naturschutzbeauftragter der Bayerschen Staatsforsten, erstellen die Forstbetriebe in diesem Jahr ein Erholungskonzept für den Wald. "Dies soll zusammen mit den Gemeinden, dem Fichtelgebirgsverein und anderen Interessengruppen geschehen. Ziel dieses Konzepts sei es, eine sanfte und naturnahe Erholung der Bürger zu fördern."