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Auszüge aus dem Schriftwechsel

Der Forst weiß, dass zahlreiche Waldbesucher (Wanderer, Spaziergänger, Fahrradfahrer, Reiter) mit grob und lose geschotterten Wegen Probleme haben. Auszüge aus dem bisherigen Schriftwechsel dazu:
 
Forstdienststelle Hohenberg, August 2000: Der derzeitige Zustand der Forstwege (= grob & lose geschottert) im Bereich Steinberg stellt "für Freizeitaktivitäten jeder Art nicht die optimale Lösung" dar.
 
Forstamt Selb, Mai 2001 (415-S110): Mit dem Aufbringen von feinem Splitt zumindest auf den überwiegenden Teilen des Ringweges am Steinberg soll den Erholungssuchenden entgegengekommen werden.
 
Forstdirektion Oberfranken - Mittelfranken, Juli 2001, (Nr. 14048/01 - V 893): "Verbesserungen" werden in Aussicht gestellt - der Forst kündigt den Ansatz an, bestimmte Wege mit feinem Splitt belegen zu lassen, und unterbreitet das Angebot, eine Randstreifenmulchung entlang eines frequentieren Reitwegs vorzunehmen. Es wird anerkannt, dass aus Sicht der Erholungssuchenden Unannehmlichkeiten bestehen.
 
Naturpark Fichtelgebirge, August 2001: Die einschlägigen Richtlinien für den Wegebau lassen die Streudecke bei Wanderwegen 16mm zu. Für die Erholungsnutzung ist die Größe 8/11 besser.
 
Forstdirektion Oberfranken - Mittelfranken, August 2001, (Nr. 5/01 - V 893 Bt): Das Hereinziehen des zu den Wegrändern wandernden Materials auf den Wegkörper lässt teils lockere Deckschicht entstehen, oder führt zu grobkörnigem Material auf der Oberfläche. (Was nicht sein soll!) Grobkörniges Material auf der Wegoberfläche ist "weder Ziel, noch Regelergebnis" der Wegpflege; "Bei dem von Ihnen richtigerweise als besonders störend festgestellten groben Schotter auf der Wegoberfläche handelt es sich nicht um einen Wegzustand, der vom Forstamt angestrebt wird und daher künftig vermieden werden soll." Das Forstamt Selb bringt die oberflächliche Verschleißschicht der Wege mit Körnungen zwischen 6/11 und 11/16 auf, wird aber "sukzessive die feinere Körnung auf (..) für die Erholung besonders bedeutenden Wegen aufbringen."
 
Bayerisches Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten, April 2002, (F 4-S 110-170): Das Forstamt Selb wird "entsprechend der Verfügbarkeit der Haushaltsmittel einen für den Forstbetrieb und die Erholungssuchenden angemessenen Wegezustand herbeiführen". Schrittweise entsprechend der Bedeutung eines Weges für die Erholungsnutzung.
 
Forstamt Selb, Juli 2002 (347/2002/V 893): Offenliegendes Tragschichtmaterial soll überdeckt, in der Verschleißschicht fehlende feine Kornfraktionen sollen ergänzt, fehlende Verschleißschichten sollen aufgebracht werden.
 
Ministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen, August 2002 (M-2002/2915-001): will sich dafür einsetzen, dass "zumindest die Haupt- Rad- und Wanderwege in einen verkehrstauglichen Zustand gebracht werden".
 
Bayerisches Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten, Oktober 2002 (F 4-S 110-183): "Das Forstamt Selb wird versuchen, im Rahmen der verfügbaren Mittel auf den besonders häufig frequentierten Wegen feineres Material aufzubringen".
 
Naturpark Fichtelgebirge e.V., Oktober 2002: Stellt fest, dass die Wege "teilweise mit zu grobem Schotter versehen sind". In anderen Bereichen des Naturparks "sind die Forstwege mit feinem Splitt gesplittet und deshalb eher den Regeln der Baukunst entsprechend anzusehen".
 
Forstdirektion Oberfranken - Mittelfranken, November 2002 (Nr. 2188-6/02 - S 110): Es können keine Aussagen darüber gemacht werden, wann welche Wege "im Hinblick auf die Erholungsfunktion instand gesetzt" werden können.
 
Forstdirektion Oberfranken - Mittelfranken, Dezember 2002 (2188/5/2002/S 110): Die Wege sollen für die Erholungsnutzung attraktiver gemacht werden.
 
Forstdirektion Oberfranken - Mittelfranken, 727/2004/S 110: Daß die einstigen "Sandwege" für manche Erholungszwecke angenehmer waren, wird nicht bestritten.