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Was Sie tun können

Wenn auch Ihnen grob geschotterte Waldwege beim Spazierengehen, Wandern, Joggen, Radfahren oder Reiten Probleme bereiten:

Einfach einen Brief oder eine e-mail an den zuständigen Forstbetrieb richten. Der Forst versichert ausdrücklich, (Forstpräsident Seefelder, 23.1.2001; Nr. 591/I/01 - V 893 Bt), dass ihn "die Meinung der Öffentlichkeit zu unseren Wirtschaftsmaßnahmen sehr wohl interessiert und soweit als möglich in den Bewirtschaftungsmaßnahmen Berücksichtigung findet".

 
Gleichzeitig muss das Problem den Entscheidungsträgern in München aufgezeigt werden; richten Sie deshalb unbedingt noch einen Brief oder eine e-mail an das Bayerische Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten.
 
Auch sollten Sie mit Ihren Bürgermeistern Kontakt aufnehmen, damit sie über die Problematik informiert sind und im Interesse ihrer Bürger und der einheimischen Bevölkerung, aber selbstverständlich auch im Hinblick auf den Fremdenverkehr als offizielle Stellen reagieren können. Denn ein Standbein mit stetig wachsender Bedeutung ist in vielen Gegenden der Fremdenverkehr, für den ein dichtes Netz intakter und attraktiver Rad- und Wanderwege von entscheidender Bedeutung ist. In den Wäldern des Freistaates Bayern und der Kommunen haben die wichtigen Schutz- und Erholungsfunktionen Vorrang vor rein erwerbswirtschaftlichen Interessen - deshalb kann es nicht sein, dass es neben einer Vielzahl grob und lose geschotterter Wege nur einzelne, etwas feiner geschotterte Wege geben soll! Genau andersherum macht es Sinn - die Mehrzahl der Waldwege muss von Spaziergängern, Wanderern, Radfahrern, Reitern, Joggern, Familien mit Kinderwagen oder Rollstuhlfahrern ohne besondere Probleme genutzt werden können.
 
Ganz wichtig ist es auch, Ihren Landtagsabgeordneten zu kontaktieren, denn gerade er kann uns am meisten helfen. Die Politiker sind gefragt - die uns versprochen haben, dass wir durch sie Unterstützung und Gehör für unsere Probleme finden. Die beispielsweise uns hier in HochFranken versichern, dass ihnen die Entwicklung HochFrankens und das Wohlergehen unserer Region ein wichtiges Anliegen ist und dass sie immer ein offenes Ohr für unsere Pläne und Probleme haben. Und die die Förderung des Tourismus als wichtiges Ziel betrachten. Kommen Sie auf ihre Versprechen zurück, nehmen Sie sie beim Wort und bitten sie um eine Lösung dieses massiven Problems! Denn es geht nicht um ein Anliegen einzelner Waldbesucher - es geht um die Entwicklung und Zukunft einer ganzen Region. Solange es anderswo Gegenden gibt, in denen die Waldwege fein gesplittet und somit eher den Regeln der Baukunst entsprechend anzusehen sind, solange in Oberbayern liebevoll gestylte und anscheinend wohlfinanzierte Wälder auf den Gast warten, so lange werden Gegenden wie unsere hier im Staatswald des Forstbetriebes Selb beispielsweise nicht mithalten können. Gegenden, in denen die Zahl der grob und lose geschotterten Wege stetig zunimmt, die, wie verständnisvolle Forstbeamte selbst zugeben, für Freizeitaktivitäten jeder Art nicht die optimale Lösung darstellen.
 

Unser Wunsch

Offensichtlich gibt es in anderen Regionen Ober- und Mittelfrankens bzw. Bayerns ähnliche Probleme. Wir möchten nun auch mit dieser Website überregional Kontakte knüpfen, Gedanken und Informationen austauschen und letztendlich mit der Unterstützung unserer Politiker soweit kommen, dass alle Waldbesucher - egal ob Einheimische oder Gäste - auf angenehmen Wegen spazierengehen, wandern, radfahren und reiten und sich, ihren Vorlieben entsprechend, erholen können.

Wir würden uns über Reaktionen, Kommentare und Rückmeldungen sehr freuen. Und: Je mehr Stimmen laut werden, desto schneller und leichter lässt sich etwas bewirken.

Für Rückfragen stehen wir selbstverständlich jederzeit gerne zur Verfügung.