Anspruch der Erholungssuchenden - waldwege.info

Waldwege Info

Wegpflege

Wegpflege

Anspruch der Erholungssuchenden

intakter Waldweg
Spaziergänger, Wanderer, Radfahrer, Reiter, Jogger, Familien mit Kinderwagen oder Rollstuhlfahrer haben unterschiedliche Ansichten über die optimale Beschaffenheit der Forstwege - einen Wegezustand, der allen Ansprüchen gerecht wird, kann es daher nicht geben.

"Die Forstämter sind deshalb bemüht, für einen Wegezustand zu sorgen, der den Ansprüchen zumindest dem überwiegenden Teil der Erholungssuchenden entspricht."

 
Mit einem wie hier abgebildeten Weg kommen die allermeisten Waldbesucher problemlos zurecht!
 
schlechter Waldweg
Dieser Weg sah früher in etwa so aus wie der oben abgebildete.

"Die Erschließung des Staatswaldes mit Lkw-fahrbaren Forstwegen und deren Unterhaltung orientiert sich naturgemäß an den Anforderungen der Forstwirtschaft." Die frühere Staatsforstverwaltung verfolgte in erster Linie wirtschaftliche Ziele - grober Schotter kommt auf Dauer billiger. Außerdem wird die lockere Deckschicht nicht eigens verdichtet, was sowohl die Schlaglochbildung vermindert als auch kostensenkend wirkt.

 
Allein die Lastwagen sind ein Problem. Moderne Lkw wiegen 40 Tonnen, die Forstwege sind aber nur für 25 Tonnen Last ausgelegt.
 
schlechter Waldweg
Dem zuständigen Fachreferenten des Bayerischen Staatsministeriums für Landwirtschaft und Forsten zu Folge, sollten früher oder später, bis auf wenige Ausnahmen, alle Forstwirtschaftswege so aussehen.

Die Forstbehörden schätzten diesen Wegezustand als für das Gros der Waldbesucher (Spaziergänger, Wanderer, Radfahrer und Reiter) angemessen und ausreichend ein.

 
Das ist er aber nicht! Zudem widersprechen solche Schotterwege sowieso ganz eindeutig jeglichen Regeln, Richtlinien etc. zum Wegebau bzw. zur "Erschließung des Staatswaldes".